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Was Altenrüthen bewegt


Neben der Verkehrssituation und den Umbauplänen für die Gemeindehalle haben die Altenrüthener bei einer Einwohnerversammlung über weitere Themen gesprochen, die das Dorf bewegen. Nach dem Dorfcheck unserer Zeitung hatte Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx die Einwohner zu der Versammlung eingeladen, um über die Ergebnisse zu sprechen.

Seniorenbus

Für die älteren und weniger mobilen Altenrüthener ist – nach dem Oestereider Vorbild „Kaufen und Klönen“ – bald einmal wöchentlich ein Einkaufsausflug nach Rüthen geplant. Fahrer dafür hat Nicole Greifenhagen schon gefunden, jetzt sollen gezielt die Senioren des Örtchens angeschrieben und angesprochen werden. Mittwochs- oder donnerstagsnachmittags soll es losgehen.

Dorfwettbewerb

„Wir haben viel vor der Brust und Geld nötig“, findet Wiegelmann-Marx. Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben die Altenrüthener deshalb ein Auge auf Sonderpreise geworfen. Schwerpunkte bei der Bereisung am 28. Mai seien die Klotzbeute (ein mittelalterlicher Bienenstock, in den zum Monatswechsel Bienen einziehen), die Umbaupläne der Halle und auch der Kindergarten wird sich vorstellen. Von 9.15 bis 10.45 Uhr kommt die Jury, da sollen möglichst viele Altenrüthener mitkommen. Auch das gebe Pluspunkte.

Dorfjubiläum

2022 wird Altenrüthen stolze 950 Jahre. Dafür sind mehrere kleine Veranstaltungen geplant, die aber auf Dorfebene belassen werden sollen. Dieses Jahr will das Örtchen in die Planungen einsteigen – ein Konzert des Heeresmusikkorps ist angedacht genauso wie ein größeres Dorffest zur Kreuzerhöhung, bei dem sich auch der Kindergarten beteiligen könnte. Ins gleiche Jahr fällt auch das Schützenjubiläum. Das soll nicht so groß gefeiert werden wie 2013, sondern mit einem Kaiserschießen auf Dorfebene und an einem anderen Abend vielleicht mit einem Sternmarsch in die Halle.

Generationenplatz

Es hätte alles so schön werden können: Bei der Bezirksregierung Arnsberg hatte die Dorfgemeinschaft Altenrüthen einen so überzeugenden Förderantrag gestellt, dass sie sogar zum Ehrenamtspreis der Landesregierung nominiert waren – wäre dem Verein nicht die Gemeinnützigkeit aberkannt worden. Mit einem Spielbereich samt großem Sandkasten, Tischtennisplatte und tollem Spielgerät, einer kleinen Hütte, einem Grillplatz und Sportgeräten für Senioren. Eben für alle Generationen. Jetzt liegt erstmal alles auf Eis. Dabei soll es nicht bleiben: Für die Gemeinnützigkeit wird gekämpft, für 2021 hat der Dorfverein das Projekt aber auf dem Schirm. Die jetzigen Geräte seien alles andere als schön. „Wenn wir keine Fördergelder bekommen, machen wir halt was anderes. Dann wird’s ein bisschen kleiner und feiner, aber gemacht wird’s auf jeden Fall“, betonte Müller.